Westmakedonien liegt im Nordwesten Griechenlands und grenzt an Albanien und Nordmazedonien sowie an die griechischen Regionen Epirus, Thessalien und Zentralmakedonien.
Die Region ist geprägt von hohen Gebirgen, weiten Tälern und zahlreichen Seen, die zu den schönsten Gewässern des Landes zählen.
Westmakedonien ist eine der am dünnsten besiedelten Regionen Griechenlands und ist vom Massentourismus weitgehend unberührt, lockt aber aufgrund der Einsamkeit Individualurlauber an.
Diese schätzen vor allem die beeindruckende Natur, traditionelle Dörfer und kulturelle Vielfalt. Neben griechischen Einflüssen spielen auch slawische und vlachische Traditionen eine Rolle.
Ein besonderes Merkmal der Region sind ihre Seen: der Prespa-See (geteilt mit Albanien und Nordmazedonien), der Vegoritida-See und der Polyfytos-Stausee.
Sie bieten Lebensraum für seltene Vogelarten und ziehen Naturliebhaber sowie Ornithologen an.
Auch Wintersportmöglichkeiten ziehen Touristen an; rund um den Berg Verno (Vitsi) und den Askio gibt es kleine, aber charmante Skizentren.
Westmakedonien ist außerdem bekannt für seine Landwirtschaft und Weinproduktion - besonders aus der Gegend um Amyntaio, wo einer der besten Rotweine Griechenlands (Xinomavro / Ξινόμαυρο) angebaut wird.
Wir haben diese Region bisher eher stiefmütterlich behandelt, was sich aber in den nächsten Jahren (hoffentlich) noch ändern wird.
- Region: Westmakedonien
- Fläche: ca. 9.451 km²
- Einwohner: ca. 286.689
- Hauptstadt: Kozani
- Regionalbezirke: 4 (Florina, Grevena, Kastoria, Kozani)
