Aperathos auch Apiranthos oder Apirathos (Απέραθος - Απείρανθος - Απίραθος) ist ein traditionsreiches und eines der ältesten Bergdörfer im Osten der Insel. Auf einem Hügel inmitten von Weinbergen in einer Höhe von 650 m auf dem Berg Fanari gelegen, hier leben etwa 600 Einwohner.
Die erste urkundliche Erwähnung des Dorfes stammt aus dem Jahr 1420, als der italienische Reisende Cristoforo Buondelmonti es in seinem Buch „Liber insularum archipelago“ erwähnte. Das Bergdorf ist im 17. Jahrhundert um zwei Türme herum entstanden, die damals fränkischen Großgrundbesitzern gehörten. Einer davon ist der Turm von Zefgolis / Πύργος του Ζευγώνη, von dem heute nur noch Fragmente stehen. Die Siedlung hat noch immer ihre venezianische Architektur mit engen, gewölbten Gassen bewahrt.
Im Ort wurden die Straßen mit Naxos-Marmor ausgelegt und die Mauerwerke damit erstellt; weshalb das Dorf auch als „Marmordorf“ bekannt ist. Im Ort befinden sich zwei Turmhäuser. Im Zentrum befindet sich die Kirche der Panagia Apeirathitissa, eine der ältesten Kirchen der Insel.
In Aperathos gibt es fünf Museen. U.a. ein Geologie-Museum, ein archäologisches Museum und ein Heimatkunde-Museum. Zahlreiche Busse bringen Touristen in den Ort, die nicht nur die Museen besuchen, sondern auch die wunderbare Landschaft und Ausblicke genießen können.




















