Wenn man mit der Fähre auf Naxos ankommt, wird man gleich mit wunderschönen Sehenswürdigkeiten empfangen. Besonders auffällig sind die lange Uferpromenade entlang des Hafens, die mächtigen Mauern und Gebäude des venezianischen Burgviertels und natürlich das weltberühmte Tempeltor (Portara). Der Urlaub kann beginnen…
Direkt am geschäftigen Fährhafen befinden sich die zentrale Busstation und natürlich der Taxistand; von hier aus gelangt man problemlos zu jedem gewünschten Urlaubsziel auf der Insel. Lokale Touristenbüros informieren zudem umfassend über Bus- und Fährverbindungen rund um die Kykladen.
Naxos Stadt (Chora) ist recht groß und hat unheimlich viel an Einkaufsmöglichkeiten und Sehenswürdigkeiten zu bieten. Die Stadt besteht im Wesentlichen aus dem Hafen mit der lebendigen Uferpromenade – hier spielt sich das touristische Leben ab. Direkt dahinter beginnt das historische Burgviertel (Kastro). Im Süden liegt das moderne Neubauviertel mit zahlreichen Hotels, Pensionen und einem kilometerlangen, feinen Sandstrand, dem beliebten Saint George Beach. Nördlich des Hafens thront auf einer Halbinsel der antike Apollontempel mit dem monumentalen Tempeltor, dem unverkennbaren Wahrzeichen von Naxos.
Zentraler PlatzBlick auf Portara„Skyline“ Chora
Entlang der weitläufigen Uferpromenade befinden sich zahlreiche Restaurants, einladende Cafés und Bars. Direkt in den Reihen dahinter liegen schöne Geschäfte, Eisdielen und Banken mit Geldautomaten. Es gibt einen belebten, zentralen Platz mit einem Kiosk – hier treffen sich überwiegend die Einheimischen mit ihren Kindern, es ist abends richtig was los.
Wir haben während unseres Aufenthalts jeden Abend in einer anderen Lokalität gegessen und von der kulinarischen Qualität her kaum Unterschiede festgestellt. Lediglich die Preise sind – gerade bei fangfrischen Fischgerichten – spürbar unterschiedlich. Generell ist es direkt an der Promenade etwas teurer als oben im Burgviertel oder auf der Insel insgesamt. Große Teile der Innenstadt und der kompletten Uferpromenade sind abends erfreulicherweise für den Autoverkehr komplett gesperrt, was die Aufenthaltsqualität für Fußgänger enorm erhöht. Es macht einfach sehr viel Spaß, hier entlangzubummeln und die vielen Geschäfte sowie lokalen Angebote zu erkunden.
Impressionen Naxos-Stadt:
Plateia Petroi Evipaioi
Rund um das weitläufige Zentrum Choras gibt es ebenfalls sehr Interessantes zu entdecken: schöne orthodoxe Kirchen, ein Sportstadion, das lokale Krankenhaus „Geniko Nosokomio Naxou“ / Γενικό Νοσοκομήο Νάξου, ein gemütliches Open-Air-Kino direkt an der Straße „Andrea Papandreou“ / Ανδρέα Πανδρέου und noch jede Menge urige Geschäfte und Tavernen, in denen vor allem die Einheimischen verkehren.
Es muss nämlich absolut nicht immer direkt an der Promenade oder in der bekannten Altstadt sein, wenn man gut und traditionell essen gehen möchte. Es gibt viele wunderbare Restaurants etwas abseits der typischen Touristenpfade, und die Preise sind dort häufig deutlich günstiger.
Zugegebenermaßen ist die stark befahrene Hauptstraße rund um die Chora nicht gerade eine landschaftliche Attraktion, aber aus den genannten Gründen durchaus zum echten Kennenlernen der Stadt geeignet. Hier findet man unter anderem auch einige Auto- und Rollerverleiher mit sehr fairen Preisen.
Naxos ist eine echte „Käse-Insel“. Der würzige Naxos-Käse (Graviera Naxou) ist eine weithin bekannte, lokale Spezialität und auf fast jeder Speisekarte zu finden. Im Restaurant bestellt man sich am besten einen traditionellen Naxos-Salat – natürlich mit einer kräftigen Scheibe Naxos-Käse obendrauf – oder ein feines Naxos Tiri-Saganaki / τυρί-σαγανάκι (ein herzhafter Hartkäse, lecker überbacken und heiß im Pfännchen serviert).