Auf Kala Nera im Regionalbezirk Magnisia (wörtlich übersetzt: „Gute Wasser“) sind wir durch Zufall im Internet aufmerksam geworden und haben das Dorf im Rahmen eines Tagesausflugs von Volos aus besucht.
Wir sind keineswegs enttäuscht worden: Das rund 730 Einwohner zählende Dorf liegt malerisch an den westlichen Ausläufern der Pilion-Halbinsel direkt am Pagasitischen Golf, etwa 18 km südöstlich von Volos. Der Ort verfügt über einen langen Sand-Kies-Strand mit glasklarem, ruhigem Wasser, der selbst im Juni angenehm unaufgeregt und keineswegs überlaufen war. Wer es entspannt und gemütlich schätzt, ist hier bestens aufgehoben.
Die zahlreichen Tavernen und Kafenions unter schattenspendenden Platanen direkt an der Uferlinie lassen echtes Urlaubsgefühl aufkommen – zumal das Preisniveau sehr moderat geblieben ist. In den Abendstunden wird die Uferstraße für den Durchgangsverkehr gesperrt, was eine besonders idyllische Flaniermeile schafft. Da Kala Nera etwas abseits der Hauptverkehrsachsen liegt, ist ein Mietwagen für die Anreise unverzichtbar.