Die Metéora-Klöster liegen im Westen Thessaliens nahe der Stadt Kalambaka (Καλαμπάκα) am Fuße des mächtigen Pindos-Gebirges (Πίνδος).
Metéora bedeutet übersetzt so viel wie „in die Höhe gehoben“ oder „in der Luft schwebend“ – eine Beschreibung, die das Bild der auf steilen Sandsteinfelsen thronenden Bauten hundertprozentig trifft.
Von den ehemals 24 Klöstern und Einsiedeleien sind heute noch sechs bewohnt und für Besucher zugänglich.
Die übrigen 18 Anlagen sind entweder zu schwer zugänglich oder akut einsturzgefährdet.
Die Metéora-Klöster zählen zum UNESCO-Weltkulturerbe (eingetragen 1988 / Kriterien: i, ii, iv, v, vii / Ref.: 455).
Die sechs aktiven Klöster haben versetzte Öffnungszeiten, sodass niemals alle Anlagen gleichzeitig für den Publikumsverkehr geschlossen sind.
Beim Blick hinauf zu den schwindelerregenden Felsplateaus staunt man unwillkürlich, wie es den Mönchen im Mittelalter ohne moderne Hilfsmittel gelang, solch monumentale Klosterburgen zu errichten – eine bauliche Meisterleistung!
Die Rundstraße um die Felsen ist gut ausgebaut und bequem mit dem Pkw oder im Rahmen geführter Busreisen befahrbar.
In regelmäßigen Abständen bieten Parkbuchten Gelegenheit anzuhalten, um den fantastischen Weitblick auf die Felstürme und das thessalische Tal zu genießen.
Kleiderordnung: Um die Klöster betreten zu dürfen, muss zwingend angemessene Kleidung getragen werden.
Frauen dürfen die Anlagen nicht schulterfrei, in Hosen oder Miniröcken betreten; knielange Röcke und T-Shirts mit Ärmeln sind vorgeschrieben.
Am Eingang liegen Wickelröcke und Schürzen bereit, die sich Besucherinnen bei Bedarf umbinden müssen.
Männern ist der Zutritt in Shorts, Muskelshirts oder mit freiem Oberkörper untersagt.
Kloster Agia TriasKloster Agios StefanosKloster Megalo Meteoro
Innerhalb der Klostermauern: Museen, sakrale Kunst und atemberaubende Ausblicke
In den Kirchenräumen und Museen ist das Fotografieren und Filmen an ausgewiesenen Stellen untersagt – bitte achten Sie auf die entsprechenden Hinweisschilder.
Festes Schuhwerk ist für die Besichtigung unverzichtbar: In Sandalen oder Flip-Flops gerät der Aufstieg über die unregelmäßig in den Fels gehauenen Treppenstufen schnell zur Rutschpartie.
Seilbahn
Für Lasten und den internen Transport nutzen die Mönche Seilbahnen und Netzkörbe, die über tiefe Abgründe hinweg zu den Eingängen führen.
Das sieht spektakulär aus, steht Besuchern jedoch verständlicherweise nicht zur Verfügung.
Fazit: Metéora hat bei uns einen tiefen und bleibenden Eindruck hinterlassen – landschaftlich und historisch zweifellos einer der faszinierendsten Höhepunkte ganz Griechenlands!
Blick auf KalambakaViele Besucher (2018)Die Treppen.........zu den Klöstern
Der Eintrittspreis liegt bei 1,00 € bis 4,00 € pro Kloster – für kleines Geld bekommt man hier Außergewöhnliches geboten.
Update: Im Oktober 2018 waren wir erneut hier. Bei strahlendem Herbstwetter war der Andrang groß, und Scharen von Besuchern warteten an den Stufen auf Einlass.
Dennoch war die Kulisse auch beim zweiten Mal wieder ein unvergessliches Erlebnis.
Panoramablick auf das Kloster Metamorphosis Sotiros (Megalo Meteoro)
Die nachfolgenden historischen Aufnahmen entstanden im Jahr 1980 und wurden mir freundlicherweise von meiner Nachbarin zur Verfügung gestellt – herzlichen Dank dafür!
Sie bereiste Griechenland bereits seit den 1960er-Jahren, und Metéora war schon damals ein vielbesuchtes Ziel.
Metéora – Historische Fotografien aus dem Jahr 1980: