Agios Georgios ist vor allem für seine Quellen bekannt, die an den Hängen des Berges Xirovouni entspringen. Der Legende nach soll der Heilige Georg dort auf einem geflügelten Pferd einen Drachen gejagt und den Ort gesegnet haben – daraufhin habe Wasser aus der Erde zu sprudeln begonnen. Am Dorfrand befindet sich nur rund 300 Meter vom Römischen Aquädukt entfernt der Park „Platanenwald“.
Hier sprudelt das Wasser des Louros-Flusses und fließt weiter Richtung Staudamm. Der Park ist relativ groß und bietet Sitzbänke und Tische zum Picknicken; sogar ein Steingrill ist vorhanden. Einige dumme Zeitgenossen hatten es allerdings nicht nötig, ihren Müll wegzuräumen.
Leider ist der Name „Platanenpark“ nicht mehr so zutreffend: Die Bäume waren von einer verheerenden Platanenkrankheit befallen und mussten gefällt werden. Die traurigen Baumstümpfe lassen nur noch erahnen, wie schön der Park einmal war. Der Platanenpilz beschränkt seine zerstörerische Wirkung nicht auf den Platanenwald von Agios Georgios in Filippiada, sondern hat bereits zum Absterben Tausender Bäume in ganz Epirus geführt.
Trotzdem ist es insgesamt recht angenehm, die Wasserquellen sorgen für ein angenehmes Klima. Das Flusswasser ist nur wenige Zentimeter tief, sodass man durch das eiskalte Wasser laufen kann.
Wenn man sich das Aquädukt und den Staudamm ansehen möchte, ist man ja schon in der Nähe und sollte einen Stopp bei diesem Park einlegen. Leider hat er seine frühere Schönheit etwas eingebüßt, aber ihn einfach zu ignorieren, wäre schade.








