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Paramythia / Παραμυθιά

Instapoint Paramythia
Paramythia #instapoint

Wir haben aus dem Internet zufällig erfahren, dass im Dorf Paramythia samstags ein Wochenmarkt (Bauernmarkt) stattfindet. Da es von unserem „Wohnort“ Valanidorrachi nur rund 40 Autominuten entfernt liegt, sind wir dorthin gefahren.

Eigentlich haben wir ein kleines Bergdorf erwartet – es liegt 750 m hoch zwischen den Flüssen Acheron und Kalamas, die Fahrt dorthin bestätigte die Annahme auch. Tatsächlich ist Paramythia eine Kleinstadt mit rund 2.700 Einwohnern, die neben dem Markt auch sonst noch einiges zu bieten hat. Da Wochenende war, gestaltete sich die Parkplatzsuche etwas aufwendiger, aber mit etwas Geduld löst man auch dieses Problem.

Wochenmarkt:
Buntes Treiben auf dem Wochenmarkt von Paramythia
Marktstände mit frischem Obst und Gemüse in Paramythia
Treiben in den Marktgassen von Paramythia
Einheimische beim Einkauf auf dem Samstagsmarkt
Frische regionale Produkte auf dem Wochenmarkt
Atmosphäre auf dem Bauernmarkt in Paramythia
Paramythia - mitten im Gebirge mit tollem Ausblick
Ausblick

Das Zentrum ist lebhaft und es gibt viele Geschäfte und Cafés. Das Wetter war schön und das komplette Leben spielte sich auf der Straße ab – wunderbar. Der Bauernmarkt zieht sich über kleine Nebenstraßen bis ins Zentrum und hat (wie alle griechischen Märkte) eine tolle Atmosphäre. Es hat Riesenspaß gemacht, mitten im Getümmel zu sein; die Menschen lachen und sind sehr freundlich. Wir haben ein Plätzchen in einem Café gefunden und bei einem Frappé das Treiben beobachtet.

Paramythia - Treppen zwischen den Häusern
Treppen zwischen den Häusern

Da sich Paramythia am Berg befindet, sind die Straßen etwas steil; zwischen den Häusern gibt es Treppen zur nächsten „Ebene“. Das macht einen Stadtrundgang etwas anstrengend, aber man hat ja genug Möglichkeiten, sich irgendwo niederzulassen.

Im Zentrum befindet sich die sehr lebhafte Straße „Konstantinou Karamanli“. Hier sind die meisten Geschäfte und Cafés, außerdem fahren hier nur sehr wenige Autos. In einer Nebengasse davon sind über der Straße bunte Schirme gespannt, was zusammen mit dem Stimmengewirr und der Musik aus den Cafés eine besondere Atmosphäre zaubert. Auf dem Hauptteil der Straße findet auch der Wochenmarkt statt.

Die „Konstantinou Karamanli“:
Konstantinou Karamanli bunte Schirme über der Straße
Farbenfrohe Schirmdekoration in der Fußgängerzone
Konstantinou Karamanli mit vielen Einkaufsmöglichkeiten

Im Städtchen und auch etwas außerhalb gibt es ein paar Sehenswürdigkeiten:

  • Koulia Tower – Πύργος Κούλια
  • Die Uhr von Paramythia – Το Ροιοι της Παραμυθιας
  • Die Kirche des Heiligen Donatus – Εκκησία του Αγίου Δονάτου
Die Kirche des Heiligen Donatus:
Die Kirche des Heiligen Donatus in Paramythia
Vorplatz der Kirche des Heiligen Donatus
Der Koulia-Turm in Paramythia Mauerwerk des historischen Koulia-Turms
Der Koulia-Turm

Der Koulia-Turm ist ein befestigtes Turmhaus und liegt nordwestlich vom Zentrum Paramythias im Probate- bzw. Bonolati-Viertel.

Erbaut wurde der Turm zwischen dem 17. und 19. Jahrhundert; die Überlieferungen sind hier nicht eindeutig. Der Baustil war während der osmanischen Herrschaft sowohl in Epirus als auch in Albanien typisch.

Der Turm ist rund 26 Meter hoch (fünfstöckig) und steht an einer strategisch wichtigen Stelle; man hatte Sichtkontakt mit der umliegenden Ebene und über das gesamte Gebiet. Er diente ausschließlich zur Verteidigung. Zudem fungierte er als Bastion der Burg von Paramythia und soll während der osmanischen Herrschaft auch als Residenz von Ali Pascha gedient haben.

Eine Uhr ohne Zeiger in Paramythia
Die Uhr von Paramythia

Die Uhr von Paramythia ist ein historisches Turmuhrwerk aus dem Jahr 1750. Sie sieht absolut unspektakulär aus und man fragt sich, warum dieser Turm „Uhr“ heißt – es ist nämlich gar keine sichtbare Uhr vorhanden.

Das Uhrwerk stammt aus dem Jahr 1750 und trägt die Inschrift „OPUS CREDUM DE POLIZ“. Eine Besonderheit: Statt einer Metallfeder besitzt es ein dünnes Seil, das sich durch das Gewicht eines daran befestigten Steins abwickelt. Das Mechanismussystem hat zwei Zahnräder, ein Pendel und einen Schlagmechanismus für die Stunden, angetrieben von zwei Gewichten – das kleinere treibt das Uhrwerk an, das größere reguliert den Glockenschlag. Das Kuriose ist: Die Uhr hat keine Zeiger – ihre Glocke schlägt nur die vollen Stunden. Sie ist in ihrer Art einzigartig.

Paramythia anzusteuern hat sich definitiv gelohnt. Eine lebendige Kleinstadt, umgeben von sehenswerter Natur.

Impressionen:
Paramythia Impressionen
Paramythia Impressionen
Paramythia Impressionen
Paramythia Impressionen
Paramythia Impressionen
Paramythia Impressionen
Paramythia Impressionen
Paramythia Impressionen
Paramythia Impressionen
Paramythia Impressionen
Aktualisiert am:
Besuche:
  • Juni 2026
Geo-Daten:
  • Region: Epirus
  • Regionalbezirk: Thesprotia
  • Gemeinde: Souli
  • Lage: Paramythia
Entfernungen:
  • Igoumenitsa / ΗγουμενΧτσα: ca. 32 km
  • Parga / Πάργα: ca. 36 km
  • Ioannina / Ιωάννινα: ca. 53 km
  • Preveza / Πρέβεζα: ca. 74 km
  • Flughafen Aktio Prevezas / Αεροδρόμιο Πρέβεζας: ca. 79 km

(Quelle: Google Maps)